Wanderung von Kloster zu Kloster
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Vom ehem. Zisterzienserkloster Georgenthal zum ehem.Benediktinerkloster Reinhardsbrunn In Georgenthal steht eine der ältesten Elisabethkirchen von Thüringen. Sie ist ein Teil des ehemaligen Zisterzienserklosters,...
Vom ehem. Zisterzienserkloster Georgenthal zum ehem.Benediktinerkloster Reinhardsbrunn
In Georgenthal steht eine der ältesten Elisabethkirchen von Thüringen.
Sie ist ein Teil des ehemaligen Zisterzienserklosters, dessen Ruine heute noch zu besichtigen ist. Die Sankt-Elisabeth-Kirche stammt aus der ersten Bauphase des Klosters und diente als Kapelle für die Bediensteten des Klosters, Frauen und Bauern aus den Klosterdörfern (Familiaren).
Wir beginnen unsere Wanderung im ehemaligen Klostergelände an der Sankt Elisabethkirche zu Georgenthal. Unsere Markierung ist der „blaue Punkt“.
Der Weg führt uns durch das Ortszentrum. Wir überqueren die Ampelanlage am „Klosterhof“ gehen am Hammerteich entlang, über die Treppen des sogenannten „Jungfernstiegs“, und überqueren den Waldsaumweg. Bergauf über das „Harzloch“ und den „Wachkopf“ erreichen wir Catterfeld. Wir streifen den Ort und überqueren die Straße B 88 und wandern zum „Kandelaber“ auf dem Johannisberg.
Der Kandelaber ist ein 9 Meter hoher Sandsteinleuchter mit 3 goldenen Flammen und Wahrzeichen der Gemeinde Altenbergen-Catterfeld. Diese im Jahr 1811 errichtete Stehle erinnert an erste Kirche in Thüringen 724/25 von Bonifatius erbaut, bekehrte er die Thüringer hier zum christlichen Glauben.
Hier befindet sich auch die Wiege des Thüringer Landgrafengeschlechts. Der erste Sohn Ludwigs mit dem Barte, Ludwig der Springer (Erbauer der Wartburg), wurde hier getauft.
Vom Kandelaber aus hat der Wanderer eine wunderbare Aussicht und der Platz lädt zum Rasten ein. Unsere Wanderung geht nun weiter nach Altenbergen. Der Ort soll das erste Dorf in dieser Gegend gewesen sein und wurde bereits 1039 unter dem Namen „Altinberc“ in einer Schenkungsurkunde Kaiser Conrads erwähnt. Auf einer Allee parallel zur B 88 wandern wir nun nach Engelsbach. Hier schauen wir uns die „Paradiessteine“ gegenüber der Gaststätte „Zum Paradies“ an.
Von der Ortsmitte Engelsbach führt der Weg leicht bergauf am großen Waldspielpark vorüber. Am Ortsausgang überqueren wir die B 88 und wandern nordwärts auf dem Kreuzweg, durch den Dachsgraben hinab zum Schweizer Hof. Wir gehen weiter auf der Steinforst-Promenade über den Hillsplatz zum Berghotel. Von hieraus wandern wir auf dem Burchardtsweg und nach rechts abbiegend auf dem Klosterberg. Wir haben hier die Möglichkeit, uns die kleine Marienkapelle anzuschauen. Weiter auf dem Klosterberg erreichen wir die Waldbahnhaltestelle Reinhardsbrunn, wo wir die Waldbahnschienen überqueren. Wir gehen entlang der Schlossmauer an den Reinhardsbrunner Teichen vorüber, durch das Gelände der Fischwirtschaft (eine Gaststube und Verkaufsshop laden zum Imbiss ein) und überqueren die Straße. Jetzt befinden wir uns unmittelbar auf dem Weg zum Klosterpark (ca.15 km). Der Klosterpark befindet sich auf dem ehemaligen Klostergelände des Benediktinerklosters Reinhardsbrunn. Dieses war Hauskloster und Grablege des Thüringer Landgrafengeschlechts und gleichzeitig sein geistliches und geistiges Zentrum. Als die verwitwete Landgräfin und spätere Heilige Elisabeth einen ihrer schwersten Wege ging und 1228 ihren geliebten Gemahl Ludwig zur letzten Ruhe geleitete, gab es ihr Schutz und Beistand. Mit einer großen Elisabethaus-stellung wurde im Klosterpark anlässlich des Elisabethjahres an das Wirken und Leben der großen Thüringer Heiligen erinnert.
Unser Weg zurück führt uns vom Klosterpark vorüber am Wildgehege bis zur B 88. Wir überqueren die Straße bei der Marienglashöhle. Hier halten wir uns links und wandern auf der Büchigspromenade ins Zentrum von Friedrichroda.
Wer jetzt genug vom Wandern hat, kann mit dem Bus ab der Haltestelle Kirche nach Georgenthal zurück fahren.
Wer nun aber erst richtig in Schwung gekommen ist, der kann wie folgt weiter wandern. Nämlich nach rechts auf der Schweizer Straße bis zur Kreuzung, dann links zur Hauptstraße bis zur Kurapotheke. Dort nach rechts durch die Mühlgasse, die auf den Finsterberger Weg trifft. Diesen wandern wir hinauf zur Gottlobs Wiese (Bergtheater und Tretbecken). Über den Philosophenweg (roter Punkt) gelangen wir bis zur „Kanzel“. Hier wandern wir auf der Markierung „grüner Strich“, bis ein Weg mit der Markierung „grünes Dreieck“ abzweigt in Richtung Paulfeldsteich. Hier zweigt dann wieder ein Weg mit „grünem Punkt“ ab, der uns durch den Erfgrund nach Georgenthal zurück führt.
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