Von Wolfersdorf zur Herzoglichen Grabstätte und zur Herzog-Ernst-Eiche
Über die Geschichte von Wolfersdorf fehlen ältere Belege. ►►► Wir steigen von der Dorfstraße zur Straße der DSF hinauf und wandern am Hang entlang mit schöner Sicht ins Tal. Die Sitzgruppe (Tälerpilgerweg)...
Über die Geschichte von Wolfersdorf fehlen ältere Belege.
►►► Wir steigen von der Dorfstraße zur Straße der DSF hinauf und wandern am Hang entlang mit schöner Sicht ins Tal. Die Sitzgruppe (Tälerpilgerweg) wird seit 1976 von Heimatfreunden gepflegt. Dann führt der Weg hinab zur Dorfstraße von Trockenborn (1528 Druckenborn – sicher von einer zeitweilig versiegten Quelle abgeleitet) .
►►► Wir gehen an dem kleinen Parkplatz vorüber und laufen steil hinauf zur Herzoglichen Grabstätte. Hier liegt der ehemalige Herzog Ernst II. von Sachsen-Altenburg mit seiner Frau begraben. Im Buch „An der Saale und im Holzland“ ist zu lesen: „Der sowjetischen Besatzungsmacht hatte es Ernst II. zu verdanken, dass ihn die deutschen Behörden 1945 nicht vertrieben. Angeblich wusste der Kommandant, ein ehemaliger Gardist des Zaren, um die Beziehungen der Altenburger zu Russland. So war der letzte Altenburger Herzog der einzige ehemals regierende Fürst, der in der DDR lebte. Als er am 22. März 1955 in Wolfersdorf starb, erwiesen ihm einige hundert Menschen die letzte Ehre.“ Ein Angebot seines ältesten Sohnes zur Übersiedlung in die englische Zone lehnte Ernst II. ab.
►►► Nach der Besichtigung verlassen wir die Grabstätte durch den oberen Ausgang und schreiten über die Wiese hinauf in Richtung Wald. Wir stoßen auf einen Feldweg, dem wir nach rechts bis zur Straße folgen. Hier steht die Herzog-Ernst-Eiche, daneben ein Wanderwegweiser. Wir gehen dann links auf der Straße weiter. Im Feld fällt uns ein mit einem Zaum umgebener Baumstumpf auf (Zeichen der Eule). Er ist wohl auch auf die herzoglichen Vorfahren zurückzuführen.
►►► Wir folgen der L1111 in einem größeren Rechtsbogen bis zum Abzweig Falkenstraße auf der linken Seite. Wir laufen am Welkenteich links vorbei bis zur nächsten Wegekreuzung und biegen nach links ab. Nun laufen wir zum Schlüsselgrund und folgen dem Schlüsselbach bis zum Pechofenteich. Am rechts befindlichen Teich lesen wir, dass früher hier von den Kiefern und Fichten Pech gewonnen wurde. Wir laufen weiter geradeaus und bemerken links unten einen „hydraulischen Widder“. Er ist eine wassergetrieben arbeitende Pumpe und nutzt den Stoßdruck oder Staueffekt, um einen Teil des Wassers, mit dem die Pumpe angetrieben wird, auf ein höheres Niveau zu heben. Eine Gruppe von Heimatfreunden hat sich hier verdient gemacht.
►►► Als nächstes gelangen wir zur sechseckigen Grünbachhütte mit Rastplatz und Grillmöglichkeit. Hier mündet der Grünbach in den Schlüsselbach. Danach laufen wir am Bad vorüber bis zu unserem Ausgangsort.
Dieter Kögler, Wanderungen der Volkssolidarität Oberland e.V.
Tak
Tak
Ortsmitte
Popularne wycieczki w okolicy
Nie przegap ofert i inspiracji na następne wakacje
Twój adres e-mail została dodana do listy mailingowej.