Die Landschaft die Kraft schafft
Zdjęcia naszych użytkowników
Ausgehend von Mürzzuschlag beginnt die Tour bereits mit einem besonderen Akzent: Die Anreise erfolgt bequem über die Südbahn und die UNESCO-Welterbestrecke der Semmeringbahn, die als Pionierleistung des...
Ausgehend von Mürzzuschlag beginnt die Tour bereits mit einem besonderen Akzent: Die Anreise erfolgt bequem über die Südbahn und die UNESCO-Welterbestrecke der Semmeringbahn, die als Pionierleistung des alpinen Eisenbahnbaus gilt.
Von hier folgt man zunächst entspannt dem R5 – Mürztalradweg taleinwärts bis nach Mürzsteg. Die Strecke verläuft entlang der Mürz und bietet einen sanften Einstieg, bevor sich die Landschaft zunehmend alpiner öffnet. Ab Mürzsteg wird die Route ursprünglicher: Über die Lahnsattel Landesstraße erreicht man den markanten Wasserfall „Zum Toten Weib“, einen landschaftlich eindrucksvollen Punkt am Übergang in Richtung Frein an der Mürz.
Mit Frein beginnt der eigentliche Anstieg. Auf einer gut befahrbaren Forststraße führt die Route durch den abgeschiedenen Freingraben und weiter über die weiten Almbereiche der Schöneben hinauf zu den Mooshuben. Hier zeigt sich der Charakter der Kulturlandschaft besonders deutlich: großflächige Wälder, ruhige Almen und eine spürbare Abgeschiedenheit prägen diesen Abschnitt.
Ab den Mooshuben leitet die Strecke über den Kreuzberg in Richtung Mariazell über. Der Übergang markiert nicht nur geografisch, sondern auch landschaftlich den Wechsel in das Mariazellerland in der Hochsteiermark. Mit der Einfahrt nach Mariazell erreicht man schließlich einen der bedeutendsten Wallfahrtsorte des Landes, eingebettet in eine markante alpine Kulisse.
Für die Rückreise bietet sich eine besonders stimmige Variante an: Die Fahrt mit der Mariazellerbahn, der längsten Schmalspurbahn Österreichs, gewählt 2025 zum beliebtesten Ort Österreichs. Sie verbindet Mariazell mit dem niederösterreichischen Alpenvorland und ermöglicht eine entspannte, landschaftlich eindrucksvolle Heimreise – ein würdiger Abschluss einer Tour durch eine der vielfältigsten Regionen der Steiermark.
Eine direkte Rückkehr nach Mürzzuschlag ist mit der RegioBus Linie 189 möglich.
Vom Bahnhof Mürzzuschlag (Tipps für Mürzzuschlag: FIS Wintersportmuseum Mürzzuschlag mit der weltweit größten Wintersportgerätesammlung (https://www.wintersportmuseum.com/at/), Südbahnmuseum Mürzzuschlag (https://www.suedbahnmuseum.at/at/) über die Geschichte der Semmeringbahn, der weltweit ersten Gebirgsbahn, und Brahmsmuseum (http://www.brahmsmuseum.at/)) geht es entlang des Mürztalradweges R5 durch die Mürzer Au (Naherholungsgebiet) nach Kapellen mit der Margarethenkirche (https://www.muerzeroberland.at/ausflugsziele-naturpark/ausflugsziele-im-naturpark/kirchen/) und dem größten funktionstüchtigen Spinnrad der Welt.
Hier eröffnet sich ein herrlicher Blick auf den steirischen Teil der Rax und auf die Schneealpe, die beiden Hauptberge des Naturparks Mürzer Oberland. Außerdem gibt es hier die erste Möglichkeit, beim Gasthaus Gleis 1 eine Rast einzulegen. Gleis 1 daher, da der erste Teil des Radweges auf der ehemaligen Neuberger Bahnstrecke verläuft; einige alte Gleisanlagen sind noch sichtbar.
Von Kapellen folgen wir weiter der Mürz flussaufwärts, dem Radweg R5 bis zur Teichanlage Urani mit dem Badeteich und dem gleichnamigen Gasthof. Weiter geht es direkt nach Neuberg an der Mürz. Neben zahlreichen gastronomischen Betrieben wartet der Hauptort des Naturparks mit vielen Sehenswürdigkeiten auf. So etwa das bekannte Stift Neuberg mit dem Neuberger Münster, der bedeutendsten gotischen Hallenkirche Österreichs (https://www.muerzeroberland.at/ausflugsziele-naturpark/ausflugsziele-im-naturpark/muenster-neuberg/). Unweit davon befindet sich die Kaiserhof Glasmanufaktur (https://www.muerzeroberland.at/ausflugsziele-naturpark/ausflugsziele-im-naturpark/kaiserhof-glasmanufaktur/) als einer der Handwerksbetriebe im Stiftsgelände (Töpferei, Dirndlschneiderei, Cafe im Glashaus).
Das neu gestaltete NaturErlebnisMuseum "nature4future" (https://www.muerzeroberland.at/ausflugsziele-naturpark/ausflugsziele-im-naturpark/natur-erlebnis-museum/) im Stift Neuberg zählt zu den wichtigsten naturkundlichen Sammlungen Österreichs und vermittelt in einer interaktiven Ausstellung die Biodiversität der sieben steirischen Naturparke. Den besten Blick auf das gesamte Stift mit dem Münster hat man übrigens vom Kalvarienberg (erreichbar in wenigen Minuten zu Fuß) mit dem markanten Kreuz oberhalb des Haubenrestaurants Gasthof Schäffer und der Greisslerei von Traude Holzer.
Weiter geht es zum historischen Bahnhof Neuberg mit seinem kaiserlichen Wartesaal (heute ein Kulturzentrum, https://www.bahnhofneuberg.at/) in Richtung Krampen. Beim Bahnhof selbst kann übrigens mit einer kurzen „Wanderung“ (10 Minuten) die aussichtsreiche Sieberwarte erreicht werden.
Wir verlassen die Ortschaft Neuberg an der Mürz bei der Pillhoferhalle, gewidmet einem der wichtigsten Bildhauer Österreichs. Die Ausstellung selbst kann auf Anfrage besucht werden (https://www.muerzeroberland.at/ausflugsziele-naturpark/ausflugsziele-im-naturpark/josef-pillhofer-skulpturenhalle/). Nun führt unsere Tour entlang der Landesstraße bis nach Krampen (im nahen Karlgraben befinden sich die „Sieben Quellen“, eine wichtige Wasserquelle für die Wiener Hochquellenwasserleitung) und weiter zum Holzknechtmuseum (https://www.muerzeroberland.at/ausflugsziele-naturpark/ausflugsziele-im-naturpark/holzknechtmuseum/) und nach Mürzsteg mit der kleinen Pfarrkirche (https://www.muerzeroberland.at/ausflugsziele-naturpark/ausflugsziele-im-naturpark/kirchen/) sowie dem kaiserlichen Jagdschloss, heute der 2. Amtssitz des österreichischen Bundespräsidenten.
Hier endet auch der Radweg und wir fahren weiter, rechtshaltend nun direkt auf der Lahnsattel-Landesstraße, vorbei am beliebten Badeplatz „Frosten-Dumpf“ nach Frein an der Mürz. Vorher lohnt sich noch ein Abstecher zu Fuß (5 Minuten) zum Wasserfall „Zum Toten Weib“, einem Naturjuwel des Naturparks Mürzer Oberland.
In Frein, einer kleinen Ortschaft am westlichen Fuße der Hinteralm, beginnt direkt beim gastlichen Freinerhof nun der etwas alpinere Teil der Tour. Durch den Freingraben (Forststraße) fahren wir bergauf zur Schöneben – über herrlich aussichtsreiche Almböden. Weiter geht es über die Mooshuben zum Kreuzberg und über diesen (jetzt wieder auf einer asphaltierten, aber recht steilen Straße) direkt nach Mariazell (https://www.mariazell.at/).
Ein funktionstüchtiges Gravelbike oder (E-)Mountainbike bildet die Grundlage für diese Tour, ergänzt durch eine solide Basisausrüstung: Helm, Regenschutz, ausreichend Trinkflüssigkeit sowie eine kleine Erste-Hilfe-Apotheke und ein kompaktes Reparaturset (Ersatzschlauch, Pumpe oder COâ-Kartusche, Multitool).
Darüber hinaus empfiehlt sich – insbesondere aufgrund der alpinen Lage im Naturpark Mürzer Oberland – folgende zusätzliche Ausrüstung:
Wetter- und Kälteschutz: leichte Windjacke, ggf. Armlinge oder dünne Handschuhe (auch im Sommer sinnvoll)Navigation: GPS-Gerät oder Smartphone mit Offline-Karten, da es in abgelegenen Bereichen zu eingeschränktem Empfang kommen kannBeleuchtung: Front- und RücklichtEnergieversorgung: kleine Jause (Riegel, Nüsse), auch wenn entlang der Strecke Einkehrmöglichkeiten bestehenSonnenschutz: Sonnencreme und ggf. Sonnenbrille – besonders in offenen Hochlagen relevantE-Bike-spezifisch: Ladegerät bzw. Planung der Reichweite, da nicht überall Lademöglichkeiten vorhanden sindEntlang der gesamten Route bestehen zahlreiche Einkehrmöglichkeiten in Gasthäusern und Almhütten. In Neuberg an der Mürz steht zudem ein kleiner Nahversorger für die Grundversorgung zur Verfügung. Dennoch sollte man sich nicht ausschließlich darauf verlassen, da Öffnungszeiten variieren können.
Anreise mit dem PKW nach Mürzzuschlag (inkl. Routenplaner)
Der Startpunkt Mürzzuschlag ist über die S6 (Semmering Schnellstraße) sehr gut erreichbar. Die Abfahrten Mürzzuschlag Ost und Mürzzuschlag West führen direkt ins Ortszentrum. Zielpunkt für die Navigation ist idealerweise der Bereich beim Bahnhof:
Bahnhof Mürzzuschlag (Park & Ride), https://maps.google.com/?q=Bahnhof+Mürzzuschlag
Aus Wien: Anreise über A2 → S6 Richtung Mürzzuschlag, https://www.google.com/maps/dir/Wien/M%C3%BCrzzuschlag
ð ÖAMTC Routenplaner: https://www.oeamtc.at/routenplaner/
ð ÖBB Verkehr (für Vergleich): https://verkehr.oebb.at
Aus Graz: Anreise über A9 → S6 Richtung Wien / Mürzzuschlag, https://www.google.com/maps/dir/Graz/M%C3%BCrzzuschlag
ð ÖAMTC Routenplaner: https://www.oeamtc.at/routenplaner/
Aus Salzburg: Anreise über A1 → A9 → S6 Richtung Mürzzuschlag, https://www.google.com/maps/dir/Salzburg/M%C3%BCrzzuschlag
ð ÖAMTC Routenplaner: https://www.oeamtc.at/routenplaner/
Parken:
Parkmöglichkeiten bestehen im Bereich des Bahnhofs Mürzzuschlag (Park & Ride). Von hier ist der Einstieg in die Tour direkt möglich.
Die Anreise erfolgt komfortabel mit der Bahn über die Südbahn von Wien oder Graz nach Mürzzuschlag. Besonders attraktiv ist dabei die Fahrt über die Semmeringbahn, eine der eindrucksvollsten Bahnstrecken im Alpenraum.
Für die Rückreise ab Mariazell bietet sich die Fahrt mit der Mariazellerbahn an. Diese führt über Sankt Pölten weiter nach Wien und ermöglicht eine landschaftlich reizvolle und entspannte Heimreise.
Alternativ ist – insbesondere für Anreisende aus dem Raum Graz – auch eine Rückkehr Richtung Mürztal möglich. Hier verkehren Busverbindungen, etwa die RegioBus-Linie 189, die eine Verbindung zwischen Mariazell und Mürzzuschlag herstellen.
Für die detaillierte Planung und aktuelle Fahrzeiten empfiehlt sich die Nutzung folgender Online-Fahrplanauskünfte:
ÖBB Scotty – zentrale Fahrplanauskunft für Bahn und Bus in ÖsterreichVerkehrsverbund Ost-Region – insbesondere für Verbindungen rund um Wien und NiederösterreichVerkehrsverbund Steiermark – relevant für regionale Busverbindungen in der SteiermarkParkmöglichkeiten bestehen im Bereich des Bahnhofs Mürzzuschlag (Park & Ride). Von hier ist der Einstieg in die Tour direkt möglich.
Entlang dieser Route durch die Hochsteiermark eröffnet sich eine bemerkenswerte kulturelle, naturräumliche und kulinarische Vielfalt, die eng mit der Landschaft und ihrer Nutzung verbunden ist. Im oberen Mürztal prägen bodenständige Wirtshäuser die regionale Küche – mit klassischen Gerichten, die stark auf saisonale und lokale Zutaten setzen.
Mit dem Eintauchen in den Naturpark Mürzer Oberland wird diese Verbindung spürbar: Wildgerichte aus den umliegenden Wäldern, kräftige Suppen, hausgemachte Mehlspeisen und vor allem Produkte aus der Almwirtschaft prägen das Angebot. Auf den Hochlagen rund um Schöneben und Mooshuben trifft man – je nach Saison – auf einfache Almhütten, wo Almkäse, frische Milchprodukte oder eine herzhafte Brettljause serviert werden. Diese Orte sind keine inszenierten Genussstationen, sondern Teil einer lebendigen Bewirtschaftung.
In Neuberg an der Mürz verbinden sich Kulinarik und Kultur besonders eindrücklich. Die lange Tradition hat die Region geprägt und wirkt bis heute in einer Küche nach, die Wert auf Qualität, Einfachheit und Handwerk legt. Kleine Betriebe und, zum Teil auch haubenprämierte, Gasthäuser setzen hier oft auf eigene oder regionale Erzeugnisse.
In Mariazell selbst reicht das Spektrum schließlich von traditioneller Wallfahrer-Verpflegung bis hin zu gehobener Gastronomie. Typisch sind hier neben Wild- und Rindgerichten auch süße Spezialitäten – allen voran die bekannten Lebkuchen, die seit Generationen eng mit dem Ort verbunden sind.
Die kulinarischen Stationen entlang der Strecke sind somit mehr als bloße Einkehrmöglichkeiten: Sie erzählen von der Landschaft, von Nutzungstraditionen und von einer Region, die ihren Charakter auch über den Geschmack vermittelt.
Kulturelle Highlights entlang der Route
Mürzzuschlag – Ausgangspunkt im Semmeringraum
Der Startpunkt der Tour liegt in einem der bedeutendsten Verkehrsräume der Alpen. Mürzzuschlag ist eng mit der Entwicklung des alpinen Eisenbahnwesens verbunden und bildet gemeinsam mit der Semmeringbahn ein zentrales Kapitel österreichischer Technikgeschichte. Die Region markiert den Übergang vom dicht erschlossenen Semmeringgebiet in die ruhigeren inneralpinen Täler – ein Wechsel, der den Charakter der gesamten Tour prägt.
Naturpark Mürzer Oberland – gewachsene Kulturlandschaft
Mit dem Eintritt in den Naturpark Mürzer Oberland verändert sich die Perspektive: Die Landschaft ist hier nicht „unberührt“, sondern über Jahrhunderte geformt worden. Forstwirtschaft, Erzabbau und Eisenindustrie, Almwirtschaft und kleinstrukturierte Nutzung haben ein Mosaik aus Wäldern, Wiesen und Almen entstehen lassen.
Neuberg an der Mürz – klösterliche Prägung
Ein zentraler kultureller Ankerpunkt ist Neuberg an der Mürz. Das dortige Stift Neuberg zählt zu den bedeutendsten mittelalterlichen Klosteranlagen der Steiermark und zeugt von der Rolle geistlicher Institutionen in der Erschließung und Entwicklung alpiner Räume.
Das ehemalige Kloster wirkte nicht nur religiös, sondern auch wirtschaftlich und landschaftsprägend – viele Strukturen, die heute noch sichtbar sind, gehen auf diese Zeit zurück.
Hochlagen – Übergangsräume der Alpen
Die Abschnitte über Schöneben, Mooshuben und den Kreuzberg markieren klassische Übergangsräume im Alpenraum. Solche Pässe und Hochflächen waren historisch von großer Bedeutung – als Verbindungen zwischen Tälern, als Almgebiete und als Rückzugsräume.
Hier zeigt sich besonders deutlich, wie eng Mobilität, Nutzung und Landschaft miteinander verknüpft sind. Die Weite dieser Hochlagen steht im Kontrast zu den engen Tälern des Mürztals und vermittelt ein Gefühl von Offenheit und Distanz.
Mariazell – religiöses und kulturelles Zentrum
Mit Mariazell erreicht die Route einen weiteren kulturellen Höhepunkt. Der Ort ist seit Jahrhunderten einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte Mitteleuropas und hat eine enorme Ausstrahlung weit über die Region hinaus.
Die Basilika, die gewachsene Siedlungsstruktur und die lange Tradition des Pilgerwesens machen Mariazell zu einem Ort, an dem sich religiöse, kulturelle und landschaftliche Dimensionen überlagern. Die Ankunft hier ist daher nicht nur ein geografisches Ziel, sondern auch ein kultureller Abschluss der Reise.
Kamery internetowe z trasy
Popularne wycieczki w okolicy
Nie przegap ofert i inspiracji na następne wakacje
Twój adres e-mail została dodana do listy mailingowej.