Heualm durch die Schlucht (SG I+) - Schauerwand - Amaißbichl
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Als „Heualm“ wird eine ausgedehnte Steilwiese bezeichnet, die sich unterhalb von Lohmstein und Schauerwand erstreckt und einst von einem deutlichen Fußpfad durchquert wurde. Dieser Steig ist mittlerweile...
Als „Heualm“ wird eine ausgedehnte Steilwiese bezeichnet, die sich unterhalb von Lohmstein und Schauerwand erstreckt und einst von einem deutlichen Fußpfad durchquert wurde. Dieser Steig ist mittlerweile nur mehr schwer zu erkennen, sodass die Heualm nun fast weglos ist.
Weglos erreicht man sie auch auf einer direkten Linie von unten, die durch eine spannende Felsschlucht führt und hier als Aufstieg vorgeschlagen wird.
Hinter der Schauerwand liegt das vielbesuchte Plateau der Schneealpe mit der besuchenswerten Lurgbauerhütte, deren hauseigene Käserei sich einen guten Namen gemacht hat.
Wegbeschreibung:
Vom Parkplatz aus geht man auf der Fahrstraße ein kurzes Stück weit talauswärts zurück und zweigt dann auf einen Schotterweg nach rechts ab (Hinweistafel „Frasshof“). In Kehren geht es zum Hof hinauf und dahinter weiter bergauf bis an das obere Ende der Wiesenflächen, wo der Hauptweg bei einer Wegvierung scharf nach links in den Wald biegt. Hier folgt man einem Wiesenweg geradeaus bergauf, der bald nach rechts biegt und ein Stück weit taleinwärts verläuft, dann nach links schwenkt und in Kehren höher führt. Man bleibt am Hauptweg und lässt mehrere Abzweigungen unbeachtet, bis auf einer Höhe von ca. 1160 m dieser Weg in einer Kehre nach rechts biegt. Hier geht man geradeaus auf einem Wiesenfahrspur weiter und folgt ihr über zwei Kehren hinweg höher. Danach wird die Fahrspur flach und biegt in einer spitzen Kehre erneut nach rechts. Hier geht man geradeaus auf einem stark verwachsenem Wiesenrampe weiter. Man verlässt den Wald, durchquert einen lichten Jungbaumbestand und biegt leicht nach links, wo die Rampe ganz flach wird. Hier muss man nach rechts in den lichten Laubwald hinein abbiegen, um weglos und steil an seinem rechten Rand entlang aufzusteigen, direkt neben einer Geröllrinne, die mit dichtem Gestrüpp bewachsen ist. Kurz unterhalb des Wandfußes öffnet sich eine waagrechte Gasse nach rechts, in die man einbiegt. Gamsspuren führen direkt an einer Felswand entlang und bald leicht bergab, um eine offene Schuttfläche zu erreichen, die stark begrünt ist. Bald öffnet sich nach links oben eine steile Felsschlucht, die man in einem Bogen rechtsherum über einen Rücken erreicht. Von diesem Rücken aus steigt man direkt in die schottrige Rinne ein und klettert in ihr vorsichtig nach oben (loses Geröll mit Steinschlaggefahr!). Nach ungefähr 2/3 der Schlucht und kurz vor dem Beginn des engen und schwierigen Direkt-Ausstieges nach oben (SG II) führt eine waagrechte Rampe nach links hinaus, der man an einer Felswand entlang so weit folgt, bis ein Wiesenaufstieg nach rechts oben möglich wird. Auf der nächsthöheren Felsstufe kehrt man waagrecht nach rechts an das obere Ende der Schlucht zurück, durchquert dort die steile Rinne und erklimmt einen Grasrücken auf der anderen Seite, dem man nach links oben in die weite Steilfläche der Heualm hinein folgt. Dann steigt man in der Falllinie auf und steuert den linken Rand eines Latschen-Erlen-Feldes weit oben im Hang an, passiert dieses Feld über Schrofen hinweg an seiner linken Seite und biegt darüber nach rechts. Im schrofgen Gelände trifft man hier auf Pfadspuren und blaue Punkte, die schräg nach rechts höher und schließlich auf einen Geländerücken hinaufführen, wo es entlang von Steinmännern weiter bergauf geht. Wo dieser Rücken allmählich flach wird, weisen alte Markierungspfähle durch eine Latschengasse nach rechts und führen in eine Rinne. Dort verlässt man den Pfad wieder und folgt dieser Rinne weglos nach links oben bis auf ein flaches Plateau, wo es durch Latschenfelder hindurch zu Markierungspfählen geht, die nach links zum Gipfelkreuz auf der Schauerwand hinüberführen.
Von der Schauerwand aus folgt man den Markierungspfählen zur Lurgbauerhütte und geht dort auf Pfadspuren geradeaus weiter bis hinauf auf den Amaißbichl, um anschließend zur Lurgbauerhütte zurückzukehren.
Für den Abstieg folgt man einer Reihe von Markierungspfählen, die von der Lurgbauerhütte aus genau nach Süden und bald leicht bergab führen. Ein schwacher Pfad biegt entlang blauer Markierungen am Rand des Plateaus nach rechts und in jene Rinne, die man beim Aufstieg nach oben hin verlassen hat. Man folgt den Pfadspuren entlang der Aufstiegslinie über einen Schrofenrücken bergab und dann schräg in die Heualm hinein, wo sich der Pfad allmählich verliert. Oberhalb eines großen Latschenfeldes quert man nach rechts und steuert ein weiters Latschenfeld an, das in der Mitte einen Durchstieg aufweist (blaue Markierungen und ein Steinmann). Dahinter gilt es, die breite Steilwiese der Heualm entlang von Pfadspuren nach rechts unten zu durchqueren, wobei man sich an einer alleinstehenden Baumgruppe an ihrem rechten Rand orientiert. Einzelne Steinmänner und blaue Punkte helfen dabei, den schwach ausgeprägten Pfad immer wieder aufzunehmen. Mehrere Wasserrinnen sind zu überqueren und man steuert einen Hochsitz am oberen Rand der Baumgruppe an, an dem der Pfad schließlich knapp unterhalb vorbeiführt und dann nach links unten biegt. Auf einem breiten Rücken geht es zu einer tiefen gelegenen Holzhütte hinunter, womit man den unteren Rand der Heualm erreicht hat. Etwas rechts unterhalb dieser Hütte führt der Steig in gerader Linie weiter bergab, in den lichten Wald hinein und zwischen einigen umgestürzten Bäumen hindurch, um dann scharf nach rechts zu biegen und über eine Felsstufe hinunterzuführen. Durch dichtes Gebüsch hindurch wird eine grasige Rinne erreicht und nach rechts überquert. Danach führt der nun zunehmend deutliche Pfad in den Wald hinein und dort schräg weiter bergab. Ganz unten wird der Steig flach und erreicht eine T-Kreuzung. Hier biegt man scharf nach links und trifft nach wenigen Metern auf einen Wiesenweg, der schräg nach links unten führt. In einer langen Querung geht es bergab bis zu einer Kurve, wo man auf einen Stichweg flach nach links bergauf einbiegt und an dessen Ende auf Pfadspuren geradeaus und leicht bergauf im Wald weitergeht, um schon bald auf einen weiteren Wiesenweg zu stoßen. Diesem folgt man bergab bis zu einer Forststraße, die nach rechts in Kehren tiefer führt. Nach der dritten Kehre passiert man eine moderne Holzhütte und der Weg biegt nach links, wo er schon bald auf die Aufstiegsroute trifft, der man nach rechts zurück bis zum Ausgangspunkt folgt.

Lurgbauerhütte
Tak
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Wanderausrüstung.
In jeden Rucksack gehören: Regen-, Kälte- Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Paket, ausreichend Flüssigkeit und eine Wanderkarte der Region.
Trittsicherheit ist unbedingt erforderlich, ein wenig Erfahrung in weglosem Gelände ebenfalls.
Ein GPS-Gerät samt Track wird sehr empfohlen.
S6 bis Abfahrt Mürzzuschlag, B23 in Richtung Neuberg an der Mürz, in Kapellen Abzweigung in Richtung Preiner Gscheid/Altenberg und 1 km danach Abzweigung nach Norden in Richtung Altenberg; durch den Ort Altenberg hindurch und im Graben weiter bis zum Parkplatz „In der Naß“ auf der rechten Seite.
Parkplatz „In der Naß“
Man kann diese Tour am Plateau der Schneealpe auch beliebig erweitern.
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