Hundskogel über Lärchkar (SG I)
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Wenn man vom Ort Grundlsee nach Norden blickt, so wird das Plateau des Toten Gebirges auf der rechten Seite von einer felsigen Kuppe, genannt Hundsberg, dominiert. Links vom Hundsberg zieht sich eine grüne...
Wenn man vom Ort Grundlsee nach Norden blickt, so wird das Plateau des Toten Gebirges auf der rechten Seite von einer felsigen Kuppe, genannt Hundsberg, dominiert. Links vom Hundsberg zieht sich eine grüne Vegetationszone tief in die Felsen hinunter. Dies ist das Lärchkar, das man über eine sehr steile Rampe von links unten etwas ausgesetzt, aber ohne große Kletterschwierigkeiten erreichen kann.
Vom Sattel oberhalb des Lärchkars aus führt ein Steig an der Geländekante entlang und vor dem Klammkogel vorbei nach Westen bis zu den Lawinenverbauungen oberhalb von Grundlsee.
Durch die Lawinenverbauungen hindurch steigt man in die Lahnergrube ab und kehrt über einen Forstweg zur Aufstiegsroute zurück.
Wegbeschreibung:
Vom Parkplatz in Grundlsee aus wandert man vorbei an der Freiwilligen Feuerwehr und dem ehemaligen Gasthof Schramml hinauf zum Seerundweg und folgt dort der markierten Route in Richtung „Appelhaus“. Auf einer Höhe von 1040 m zweigt nach links ein Ziehweg ab, dem man bergauf durch den Wald folgt und damit die markierte Route verlässt. Dieser Ziehweg erreicht eine Forststraßen, auf die man nach links einbiegt, wo auf einer Höhe von 1170 m rechts ein unauffälliger Steig abzweigt, dem man bergwärts folgt. Der Steig geht in einen Ziehweg über, der sich im Wald gabelt. Hier nimmt man den linken Ast bergauf und befindet sich bald auf einen Fußpfad, der entlang von Steinmännern steil durch den Wald hochführt, wobei einiges an Fallholz querliegt. Der Steig nähert sich dem Wandfuß an und umgeht eine erste Felswand an der linken Seite, wird dann sehr steil und erreicht den Wandfuß ganz, um nach links zu schwenken. Auf einer Höhe von 1400 m knickt der Pfad dann nach rechts und führt in gerader Linie sehr steil hoch, wobei er sich der senkrechten Felswand unterhalb des Klammkogels immer mehr annähert. Eine steile Felsrampe führt schließlich schräg nach rechts oben, wo es über teils plattige Felsen gestuft (SG I) hoch bis zum unteren Rand des Lärchkars geht. Oben führt eine Latschengasse zu einem Übergang ins Kar hinein, wo man den Gipfel des Hundkogels erstmals direkt vor sich sieht. Der Pfad durchquert das Lärchkar und verlässt es an seinem oberen Ende nach rechts, biegt dann in eine Querung nach links und erreicht eine Rinne, die schräg nach rechts bergauf verläuft. Diese Rinne weitet sich oben zu einem Wiesenkar, wo sich die Pfadspur verliert. Man steuert einen Sattel am oberen Rand des Kares an und biegt kurz vorher nach rechts, um über schrofige Rasenflächen hinweg zum Gipfel des Hundskogels hochzusteigen.
Vom Gipfel aus kehrt man zum Sattel am Ende des Wiesenkares zurück und folgt dort einem deutlichen Pfad nach rechts in die Latschen hinein (Steinmänner). Bergab geht es zunächst nach Westen und dann in einem deutlichen Bogen auf und ab, durch dichte Latschen und danach weiter durch karstiges Gelände in westlicher Richtung, immer entlang von Steinmännern. Die Route führt am Plateaurand entlang durch alten Latschenausschnitt und über offene Karstpassagen, vorbei an mehreren vertikalen Schächten und einigen Felsschluchten. Später entfernt sie sich ein wenig von der Abbruchkante und durchquert dichte Latschen bis zu einer Grassrinne, die wieder zurück zur Kante führt. Danach taucht eine Holzhütte auf der anderen Seite eines Kares auf, das man rechts umrundet, um in die Nähe dieser Hütte zu gelangen, wo man westlich von ihr auf ihren deutlichen Zugangsweg trifft und diesem nach rechts folgt. Der hier sehr deutliche Pfad führt durch die Latschen in weitgehend gerader Linie nach Westen. Vorbei an den ersten Lawinenverbauungen erreicht er eine T-Kreuzung, wo man sich links hält.
Ein breiter Steig führt zur Abbruchkante vor, durch die Lawinenverbauungen hindurch und danach in Kehren steil bergab. Bei einem Hochsitz in Tal erreicht man eine T-Kreuzung, biegt nach links und nimmt die Fortsetzung des Steiges neben dem Hochsitz nach rechts unten auf, wobei der nachfolgende Abschnitt von starkem Windbruch beeinträchtigt ist. Im Wesentlichen steigt man in der Falllinie durch den Wald ab, bis man eine Forststraße erreicht hat, der man nach links und flach bergab folgt, um die Aufstiegsroute wieder zu erreichen und auf ihr zum Ausgangspunkt zurückzukehren.
Tak
Tak
Wanderausrüstung.
In jeden Rucksack gehören: Regen-, Kälte- Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Paket, ausreichend Flüssigkeit und eine Wanderkarte der Region.
GPS-Gerät samt Track sind empfehlenswert.
Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind erforderlich - eine Passage SG I und etwas ausgesetzt.
Mit dem Wandern im Karst auf Basis unauffälliger Wegzeichen sollte man vertraut sein.
A9 bis zur Abfahrt Liezen, über die B320 (Ennstal-Bundesstraße) bis Stainach-Irdning, dann B145 bis Bad Aussee und weiter nach Grundlsee-Ort.
Von Norden kommend auf der die B145 über Bad Ischl und Bad Goisern nach Bad Aussee und weiter nach Grundlsee-Ort.
Busverbindung von Bad Aussee nach Grundlsee-Ort.
Öffentlicher Parkplatz am See-Ufer in Grundlsee-Ort.
Sämtliche Parkplätze am Grundlsee sind gebührenpflichtig!
Eine Erweiterung dieser Tour um die Trisselwand ist problemlos möglich.
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