Habichtswaldsteig Extratour H1 "Um den Berg der Fee"
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Hoch führt der Rundweg durch alte Buchenwälder auf das Plateau des Igelsbettes, wo Bergbaugeschichte lebendig ist. Wassergefüllte Gruben bezeugen den früheren Sandabbau. Inmitten von Feuchtwäldern mit...
Hoch führt der Rundweg durch alte Buchenwälder auf das Plateau des Igelsbettes, wo Bergbaugeschichte lebendig ist. Wassergefüllte Gruben bezeugen den früheren Sandabbau. Inmitten von Feuchtwäldern mit Erlen und Eschen sind die Tümpel Kinderstube von Amphibien. Wasserläufer huschen über das spiegelnde Nass. Bunte Libellen patrouillieren von Röhricht zu Röhricht. In einem malerischen Steinbruch können erdgeschichtliche Ereignisse gelesen werden.
Ist der tiefe Wald durchwandert, geht es über das Gut Sieberhausen an vielgestaltigen Waldrändern entlang. Es sind märchenhafte Waldbilder, wo bizarre Buchen, Satanspilze und Elsbeeren wachsen. Immer wieder sind es die Blicke in eine bezaubernde, sanft hügelige Landschaft, die beglücken. Während sich Niederlistingen in eine Mulde duckt, reckt sich der Kirchturm von Oberlistingen stolz empor. In der Ferne grüßt die nackte Kuppe des Desenberges. Wie gemalt wirkt die Landschaft mit ihren Feldern und hangparallelen Baumreihen, wie eine Kulisse für mittelalterliche Filme und Träume.
Märchenhaftes:
Sandgrube, Steinbruch, Gut Sieberhausen
Naturkundliches:
alte Buchenwälder, Waldtümpel
Sehenswertes:
Streuobstwiese Niederlistingen
Die Extratour der Gemeinde Breuna beginnt an der Grillhütte in Oberlistingen und heißt „Um den Berg der Fee“. Wie einige Sagen berichten, haben hier vor langer Zeit Feen wundersame Dinge verrichtet. Es bietet sich an die südliche Richtung einzuschlagen, denn so kann man die wunderbare Aussicht auf die Malsburg, den Bärenberg, das Hohe Gras und den Dörnberg am Besten genießen. In Sieberhausen wird der Blick auf einen von Weiden umsäumten Teich gelenkt, bevor es durch Feld und Flur ins Tal hinein geht. Auf schmalen Pfaden führt der Weg nun durch ein abwechslungsreiches Waldstück mit einer Schlucht wieder hinauf. Der Blick geht hier immer wieder ins Nahe Warmetal. Nun geht es am Waldrand in nordöstliche Richtung und man erblickt die Orte Obermeiser und Westuffeln und in der Ferne die Bergkuppen des Reinhardswaldes. Prächtige Buchen säumen den Weg der bis zum Plateau des Igelsbettes führt. Absolut zauberhaft ist hier der Abstecher zum idyllischen Tümpel. Das Biotop hat sich durch früheren Sandabbau entwickelt und bietet Vögeln, Insekten und Amphibien einen hervorragenden Lebensraum. Danach laden die Himmelsliegen zum Entspannen und Träumen ein. Es ist herrlich und wohltuend bei der Ruhe ringsherum den Wolken zuzuschauen. Geologisch Interessierten empfiehlt sich hier noch ein Abstecher zum 200 m entfernten Steinbruch. Über den „Alten Huteweg“ geht es weiter um den Berg der Fee, rechts liegt dann Niederlistingen mit seiner Streuobstwiese und fast schon am Ziel eröffnet sich der Blick in die Warburger Börde und auf den Desenberg. Bei einer letzten Rast auf der Terrasse der Grillhütte mit toller Aussicht fühlt man sich fast wie in der Toskana.
Auf das Hinweisschild Extratour und Grillhütte Igelsbett im Ort Breuna-Oberlistingen an der L 3080 achten.
www.nvv.de
Am Märchenrastplatz Himmelsliegen im Igelsbett lässt sich von Prinzen und Prinzessinnen träumen.
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