Grenzstein-Wanderung – Grenzach/Bettingen/Riehen # Etappe 4
Grenzsteine zu setzen mit dem Ziel staatsrechtlicher Funktionen, begann man etwa um die Zeit von 1300. Als „Kreuzsteine“ bekannt, dienten sie zunächst der Abgrenzung jenes Bereiches um Basel, in dem Reisende...
Grenzsteine zu setzen mit dem Ziel staatsrechtlicher Funktionen, begann man etwa um die Zeit von 1300. Als „Kreuzsteine“ bekannt, dienten sie zunächst der Abgrenzung jenes Bereiches um Basel, in dem Reisende und Marktbesucher mit dem sicheren Schutz des Bischofs rechnen durften. Sie bezeichneten aber umgekehrt auch die Stelle, bis zu der sich die aus der Stadt Verbannten eben diesem Bannkreis nähern durften.
Im Laufe der Jahrhunderte wurde die hoheitsrechtliche Festlegung mehr und mehr von der besitz- und steuerrechtlichen dominiert.
Für unseren Grenzbereich trifft dies für das 15. und 16. Jahrhundert zu. Seitdem hat sich der Grenzverlauf zu Basel. bzw. zur Schweiz auch kaum mehr verändert. Dieser ältesten Steinsetzung verdanken wir auch gleichzeitig die Anfänge der Kartographie um Basel, denn die ersten Karten waren hauptsächlich urkundliche Belege für Grenzsteinsetzungen. So berichtete die älteste erhaltene Karte von Hans Bock 1620 von 82 Grenzsteinen zwischen Kleinhüningen und Grenzach, deren Zahl bis 1870 auf 170 anstieg und heute 218 erreicht hat. Daraus resultiert auch die Nummerierung von 1-150, die man bei zusätzlichen Steinsetzungen lediglich durch eine Unterteilung mit „a“ und „b“ erweitert hat.
Quelle:
Die rechtsrheinische Grenze um Basel - Von Gerhard Moehring
in: Das Markgräfler Land, Jahrgang 4/35 . Heft 1/2 - 1973
Da wir zum Teil durch Wiesen laufen, ist es vorteilhaft, bei feuchtem Wetter, angepasstes Schuhwerk zu benutzen.
Nur von Basel-Riehen kann man zum Chrischona hochfahren
Es fährt ein Bus sowohl von Basel nach Chrischona , als auch zurück von Grenzach nach Basel (Linie 38)
Beim Chrischona gibt es Wanderparkplätze
Ich möchte mich bei unseren Schweizer Freunden entschuldigen, falls diese Tour etwas Deutschland-lastig erscheint.
Dies ist nicht als eine Diskriminierung an zu sehen.
Vor Allem die Riehener haben noch ein wirkliches Verständnis für Kulturerbe.
Nützliche Informationen sind im Internet hier zu finden:
- wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/Grenzstein- Riehener Jahrbücher: 2004 und 2005
Einige Steine stehen in Schrebergärten oder sind nicht direkt zugänglich.
Bitte nicht auf fremdes Gelände ohne Erlaubnis eindringen !
Auch wenn die Steine verschmutzt aussehen, bitte nicht putzen, sie könnten dabei beschädigt werden !
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