Köglers Naturpfad
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Der erste Naturlehrpfad Böhmens wurde am westlichen Rand der Böhmischen Schweiz von Rudolf Kögler im Jahr 1941 eröffnet. Er war damals 12 km lang und führte in weiten Strecken entlang der geologisch interessanten...
Der erste Naturlehrpfad Böhmens wurde am westlichen Rand der Böhmischen Schweiz von Rudolf Kögler im Jahr 1941 eröffnet. Er war damals 12 km lang und führte in weiten Strecken entlang der geologisch interessanten Lausitzer Überschiebung. Nach der Vertreibung der sudetendeutschen Bevölkerung (1945) geriet dieser Lehrpfad in Vergessenheit. Im Jahr 2006 konnte er jedoch auf ähnlicher Wegführung als Rundwanderweg mit einer Länge von 20 km neu eröffnet werden. Rudolf Kögler zu Ehren wird der Weg heute als Köglerova naucná stezka (Köglers Naturpfad) bezeichnet.
Von Krásná Lípa geht man, dem Wanderzeichen Grüner Querstrich (für Naturlehrpfad) folgend, in Richtung Süden bis nach Vápenka (Kalkofen). Hier wird Böhmens größte Fundstelle von Jurakalkstein passiert, der seit dem 17.Jahrhundert abgebaut wurde. Heute befindet sich hier ein Naturschutzgebiet mit vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten.
Hier wechselt der Wanderweg seine Richtung nach Norden. Das nächste Ziel ist der Maschkenberg - von dort kann man eine schöne Aussicht genießen. Weiterhin findet man an dieser Stelle auch verkieselten Sandstein. Die Verkieselung des Sandstein entstand durch die tektonischen Vorgänge während der Lausitzer Überschiebung und lässt sich im Gestein durch weiße Kieseladern erkennen.
Über Kyjov (Khaa) erreicht der Wanderer das malerische Kyjovské údolí (Khaatal), welches von der Kirschnitz durchflossen wird. Hier verläuft der Naturpfad in den Felsen hoch über der Kirschnitz. Passiert werden müssen hier zahlreiche Treppen und Eisenleitern sowie enge Felsspalten und einige Felsentore. Dann wandert man durch schöne Wälder nach Vlcí Hora (Wolfsberg) und auf den gleichnamigen Berg (581 m). Der Aussichtturm bietet einen hervorragenden Rundblick vom Erzgebirge über das Elbsandsteingebirge, das Lausitzer und Zittauer Gebirge, das südlich angrenzende Böhmische Mittelgebirge mit zahlreichen Vulkankuppen bis zum Jeschken, Iser- und Riesengebirge. Nun geht es hinunter nach Zahrady (Gärten), wo einst Rudolf Kögler wohnte. Über Snežná (Schnauhübel), ein malerisch gelegenes Dorf mit schönen Umgebindehäusern, erreicht der Wanderer schließlich wieder den Marktplatz von Krásná Lípa.
Bitte beachten: im Nationalpark Sächsische Schweiz dürfen in der Kernzone nur gekennzeichnete Wege begangen werden!Bei Zuwiderhandlungen können Geldbußen ausgesprochen werden.
Von Dresden aus geht es auf der A 4 bis Bautzen. Von dort kommt man über die B 6 bis Löbau und fährt weiter über Ebersbach und Rumburk nach Krásná Lípa.
Anfahrt:
Krásná Lípa (Schönlinde) ist zu erreichen von Dresden mit der S1nach Bad Schandau und anschließend über Rumburk mit der Nationalparkbahn U28 und anschließendem Umstieg in dieOS 6661 Richtung: Decín, hlavni nadrazi oder mit dem Bus Linie 001401 Richtung: Horni Podluzi
Abreise:
Von Tschechien aus bietet sich die Zugverbindung ab DÄÄín an.
In Zahrady (Gärten) lohnt sich der Besuch des ehemaligen Hauses von Rudolf Kögler. Als Naturliebhaber sammelte er auf seinen Streifzügen durch die Umgebung Gesteinsproben. Diese fügte er in mühsamer Kleinarbeit zu einer maßstabsgerechten steinernen Modelllandschaft zusammen Heute werden auf 50 m² rund29 km² der umgebenden Landschaft dargestellt.
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