Fachwerkweg (Streifzug #22)
Der Rundweg um Ruppichteroth illustriert die Bau- und Lebensweise der Region anhand ihrer Fachwerkhäuser. Die Tour vermittelt die Entstehung einer Fachwerkwand aus Balken, Ruten und einer Lehmmischung....
Der Rundweg um Ruppichteroth illustriert die Bau- und Lebensweise der Region anhand ihrer Fachwerkhäuser. Die Tour vermittelt die Entstehung einer Fachwerkwand aus Balken, Ruten und einer Lehmmischung. Die überlieferte Handwerkskunst der Zimmerleute, Holzkonstruktionen ohne Schrauben oder Eisennägel zu fügen, verdeutlicht die Raffinesse dieser Bauweise. Auch die althergebrachte Tradition der Zimmerer:innen-Walz wird beleuchtet, ein Gesellenbrauch der beruflichen Weiterbildung.
Bebilderte Informationstafeln am Wegesrand widmen sich der Historie prägnanter Fachwerkbauten, entschlüsseln historische Türsprüche und erklären den "Bergischen Dreiklang". Zudem erhalten Wandernde Aufschlüsse über die Verbreitung des Niedersächsischen Hallenhauses im Bergischen Land und die Ursprünge der Balkenformation des "Wilden Mannes". Die dendrochronologische Methode zur Datierung uralter Holzstämme mittels Jahresringen wird ebenso anschaulich dargestellt.
Nach dieser umfassenden Auseinandersetzung mit der Fachwerkbauweise eröffnet sich den Besucher:innen eine vertiefte Perspektive auf die architektonische Vielfalt der historischen Ortskerne im Bergischen Land.
Ruppichteroth fungiert zudem als Knotenpunkt, der den "Bergischen Weg" und den "Bergischen Panoramasteig" miteinander verknüpft.
Nach der Überquerung der B478 erreicht man das Fachwerkdorf Oeleroth, durch deren Straßen der Weg nun an zahlreichen Fachwerkäusern vorbeiführt. Am Ortsausgang steigt man auf Wald- und Feldwegen hinauf, bis man schließlich mit Lindscheid das zweite Fachwerkdorf erreicht. Nach einer Schlaufe durch Lindscheid geht es auf einem Feldweg leicht bergauf und dann durch den Wald an Teichen und Schmitzhöfgen vorbei zur K55. Über Wirtschaftswege und verkehrsarme Straßen erreicht man schließlich wieder den Ortskern von Ruppichteroth. Gerade die Wegeabschnitte an Waldrändern bieten herrliche Weitblicke in die umliegende Landschaft und somit eine schöne Abwechslung zu den Dörfern mit ihren liebevoll gestalteten Fachwerkhäusern.
Wegtyp: 11,5 Kilometer langer Rundwanderweg
Wegoberfläche: Wirtschaftswege, verkehrsarme Straßen.
A3 bis Kreuz Bonn/Siegburg. Dann auf die A 560 bis Ausfahrt Hennef Ost. Dann auf der B478 den Schildern Richtung Ruppichteroth folgen. Dort links hinauf zum Burgplatz.
Mit S12, S19 oder RE 9 bis Hennef, mit dem Bus 530, SB 53 oder 531 bis Ruppichteroth.
Parkmöglichkeiten gibt es an der Sekundarschule Nümbrecht/Ruppichteroth, Sankt-Florian-Straße 2, 53809 Ruppichteroth und am Burgplatz
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