Die Schäl Sick
Die „Schäl Sick“, das rechtsrheinische Köln, erhielt ihren Namen aufgrund historischer Eigenständigkeit und früherer Konkurrenz zur linksrheinischen Stadt. Nach Kölns Expansion im 19. Jahrhundert durch...
Die „Schäl Sick“, das rechtsrheinische Köln, erhielt ihren Namen aufgrund historischer Eigenständigkeit und früherer Konkurrenz zur linksrheinischen Stadt. Nach Kölns Expansion im 19. Jahrhundert durch historische Umwälzungen erfolgte die Integration der „Schäl Sick“, die ihren individuellen Charakter bewahrte.
Diese regionale Radtour erschließt den authentischen Charme der „Schäl Sick“. Sie führt durch ehemalige Dörfer und Kleinstädte, die zu Industriestandorten und später Teil Kölns wurden. Zudem beleuchtet die Tour, wie Zuzug Viertel kulturell prägte und der Strukturwandel diese Gebiete transformierte.
Ein vielschichtiger architektonischer und kultureller Mix prägt die Fahrt durch Mülheim, Deutz, Kalk und Humbold-Gremberg. Klassisches Kölner Veedels-Flair trifft auf kölsch-orientalisch geprägtes Veedelsleben. Der Wandel von Industrie- zu Kulturquartier wird sichtbar: Historische Industriebauten beherbergen heute Veranstaltungsstätten und Unternehmen der Kreativ- und Medienwirtschaft. Die Umgestaltung des Mülheimer Hafens illustriert diese Dynamik.
Der Rheinpark, ein Erholungsraum der Bundesgartenschau 1954, verbindet die rechtsrheinischen Stadtteile. Vorbei am ehemaligen Messegelände führt der Weg zum Rheinboulevard mit Panoramablick auf die Kölner Altstadt. Die Tour passiert in Richtung Kalk den Bahnhof Deutz und die Kölner Stadtverwaltung zur LANXESS arena. Kalk offenbart Kontraste zwischen Nachkriegsbauten und historischen Elementen. Ein Ziel ist die Brauerei Sünner, das älteste Industriegebäude der Stadt mit ursprünglicher Funktion. Über die Kalker Hauptstraße und Humbold-Gremberg schließt die Radtour im Herzen des Deutzer Veedels ab.
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