Einmal im Jahr, am Faschingssonntag, ist in Baiersdorf der Bär los. Da streift der Winter in Form von Strohbären durch die Straßen der Stadt, angetrieben von wilden Gesellen und peitschenknallenden Frühlingsboten, den Fasalecken.
Die jungen weißgekleideten Männer tragen farbige Schärpen, reich bestickte Hosenträger und auf ihren Köpfen große zylinderförmige Hüte, geschmückt mit bunten Bändern und frischen Buchsbaumzweigen. Peitschenknallend scheuchen sie die Strohbären durch die Straßen von Baiersdorf zum Parkplatz in der Linsengrabenstraße. Dort wird den Bären das „Fell“ über die Ohren gezogen und verbrannt. Die Fasalecken tanzen mit ihren „Madla“ in original fränkischer Tracht zu den Klängen einer Kapelle um das knisternde Feuer, um den Sieg über den „Winter“ zu feiern.
Anschließend sind alle zum gemütlichen Beisammensein bei der Feuerwehr Baiersdorf (Am Anger 1) eingeladen, die kalte Jahreszeit endgültig zu verabschieden.
Die Stadt begrüßt herzlich alle Neugierigen – ob groß oder klein - zu diesem einmaligen traditionellen Brauch!
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