Zur Minneburg
Die Minneburg
Als Erbauer der Minneburg gelten die Herren von Minneberg, erwähnt zwischen 1333 und 1378. 1338 aber befand sie sich schon im Besitz der Rüdt von Collenberg. 1349 verkauften die Collenberger...
Die Minneburg
Als Erbauer der Minneburg gelten die Herren von Minneberg, erwähnt zwischen 1333 und 1378. 1338 aber befand sie sich schon im Besitz der Rüdt von Collenberg. 1349 verkauften die Collenberger die Burg an Pfalzgraf Ruprecht I. Für die Pfalz bedeutete dieser Besitz eine Stärkung ihrer Machtposition am Neckar. 1518 übertrug Pfalzgraf Ludwig V. die Burg Wilhelm von Habern, einem der mächtigsten Herren am kurfürstlichen Hof. Er machte aus der baufällig gewordenen Ritterburg eine moderne Befestigungsanlage und einen repräsentativen Herrensitz. Nach dem Dreißigjährigen Krieg verfiel die Minneburg immer mehr zur Ruine. Ende des 19. Jahrhunderts erfolgten erste Sanierungsarbeiten, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts und besonders nach dem Zweiten Weltkrieg fortgeführt wurden. Heute ist die Ruine frei zugänglich und bietet einen herrlichen Blick ins Neckartal.
Die Ersterwähnung eines Gotteshauses in Neunkirchen 1298 ist gleichzeitig auch die Ersterwähnung des Ortes. Im 13. Jahrhundert gehörte der Ort zum Reichsbesitz Wimpfen. 1349 wurden die Pfalzgrafen Besitzer von Neunkirchen und der Minneburg. Vom Parkplatz gegenüber dem Friedhof folgen wir dem örtlichen Rundweg N1 die Zwingenberger Straße aufwärts. Nach knapp 10 Minuten kommen wir auf die OWK-Markierung x (rot) und biegen mit ihr rechts ab. Der Weg führt durch die Feldflur hinab nach Neckarkatzenbach. Neckarkatzenbach (km 2,5; Zeit 0:45; Höhe 200 m)
Oberhalb des Ortes stoßen wir auf den Neckarsteig N (blau) und folgen ihm einen Pfad abwärts in den kleinen Ort, der malerisch am Prallhang einer alten Neckarschleife um den Mittelberg liegt. Am Ortsausgang folgen wir dem Neckarsteig meist in Waldrandnähe zur Minneburg. Minneburg (km 2,9; Zeit 1:00; Höhe 250 m)
Die Minneburg gehört zu den eindruckvollsten Burgruinen am Neckar. Noch heute imponieren ihre mächtigen Mauern und die bollwerkartig gebauten Rundtürme. Nach der Besichtigung der Burganlage gehen wir mit dem Neckarsteig den Schlossberg aufwärts zum Gewann "Förstel". Förstel (km 3,6; Zeit 0:45; Höhe 380 m)
Von der Bergkuppe am Waldrand hat man einen schönen Blick auf Neunkirchen und Schwarzach. Hier verlassen wir den Neckarsteig und gehen wieder mit der OWK-Markierung x (rot) durch die Feldflur hinab nach Neunkirchen. Neunkirchen (km 2,6; Zeit 0:45; Höhe 290 m)
Tak
Tak
Am Start- und Schlußpunkt "Friedhof Neunkirchen" kann man kostenlos auf öffentlicher Fläche parken.
Alle OWK-Markierungen findet man hier: https://www.odenwaldklub.de/wanderwege/
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