Von Gengenbach zum Mooskopf
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Zwischen der Rench und dem Kinzigtal erhebt sich der Bergrücken „Moos“. Auf seinem Gipfel, dem 871 m hohen Mooskopf, errichtete die Ortsgruppe Oberkirch des Schwarzwaldvereins 1890 den 21 Meter hohen Aussichtsturm....
Zwischen der Rench und dem Kinzigtal erhebt sich der Bergrücken „Moos“. Auf seinem Gipfel, dem 871 m hohen Mooskopf, errichtete die Ortsgruppe Oberkirch des Schwarzwaldvereins 1890 den 21 Meter hohen Aussichtsturm. Der Moosturm bietet eine großartige Rundumsicht ins Kinzig- und Renchtal, bei guter Sicht über die Rheinebene bis zu den Vogesen.
Die anspruchsvolle Rundwanderung führt auf dem Querweg Gengenbach–Schapbach–Alpirsbach des Schwarzwaldvereins überwiegend auf Forstwegen zum Grimmelshausen-Denkmal für den bedeutenden Schriftsteller im Dreißigjährigen Krieg. Seine Romanfigur Simplicius Simplicissimus lebte mehrere Jahre auf der Moos und beschrieb die herrliche Aussicht. Hoch über Nordrach spukt heute noch der Moospfaff und erschreckt die Wanderer. Diese erwartet nach dem anstrengenden Aufstieg zum Moosturm auf dem Rückweg eine Einkehrmöglichkeit im Naturfreundehaus (Sa/So).
Danach führt der Kandel-Höhenweg zur Teufelskanzel, einem weiteren Infopunkt der Ortenauer Sagenrundwege.
Weitere Details im "Wanderservice Schwarzwald" des Schwarzwaldvereins:
https://www.wanderservice-schwarzwald.de\de\tour\13476339
Vom Bahnhof Gengenbach (170 m ü.NN.) folgen wir der gelben Raute des Schwarzwaldvereins in Richtung „Mooskopf (10,0 km)“ zum Aussichtspunkt Wolfslache mit Blick über Gengenbach. Beim Wegweiser rechts und wieder links, leitet ab jetzt der Querweg Gengenbach - Schapbach – Alpirsbach mit seiner Markierung „blaue Raute auf gelbem Grund“ stetig aufwärts bis zum Moosturm (872 m). Unterwegs bieten sich bei den Gabelungen Schwandeck und Leimenlöcher überdachte Rastmöglichkeiten.
Der lange Aufstieg wird mit einer großartigen Rundumsicht belohnt. Vorsicht: hier oben spukt auch der Moospfaff und erschreckt die Wanderer. Er hat einst als Abt des Klosters Gengenbach einen Meineid geschworen um dem Kloster einen Teil des Nordracher Waldes unrechtmäßig anzueignen. Zur Strafe muss er seit seinem Tod als Geist umhergehen. Eine andere Sage ordnet den Moospfaff einem Pfarrer des Klosters Allerheiligen zu.
Unbeirrt gehen wir auf dem Kandel-Höhenweg wieder abwärts zum Naturfreundehaus auf der Kornebene (633m). Nach der Einkehr empfiehlt sich ein kurzer Rundgang auf dem Arboretum-Lehrpfad.
Nach dem Schnaitbergeck (545 m) steigt der Weg wieder leicht an zum Katzenstein (615m), einem Granitfelsen mit Aussicht auf Nordrach. Im stetigen Abstieg erreichen wir die Lärchenhütte, eine offene Schutzhütte. Ein kleiner Zwischenanstieg führt zur Teufelskanzel auf dem Ortenauer Sagenrundweg Bergle. Hier soll der Satan vor lauter Wut seine Pferdefüße in den Fels geschlagen haben, nachdem er als falscher Seelsorger enttarnt worden war.
Weiter führt der Sagenweg zur Jakobuskapelle auf dem Bergle und durch das Obertor zum Marktplatz von Gengenbach.
Durch die Hauptstraße erreichen wir wieder den Bahnhof.
Wanderkarte des Schwarzwaldvereins im Maßstab 1:25.000 (Neue Serie):
W234 Achern (Renchtal, Hornisgrinde) ISBN 978-3-86398-460-1
erhältlich im Buchhandel sowie der Hauptgeschäftsstelle des Schwarzwaldvereins in Freiburg:
www.schwarzwaldverein.de E-Mail: verkauf@schwarzwaldverein.de (Sonderpreis für Mitglieder!)
Feste Wanderschuhe mit gutem Profil, evtl. Teleskopstöcke; ausreichende Verpflegung und Getränke für unterwegs. Einkehrmöglichkeit besteht nur an Sonn- und Feiertagen im Naturfreundehaus Kornebene.
Die Route verläuft auf unkritischen Wegen.
Gengenbach liegt an der B33; Anfahrtsbeschreibung: www.stadt-gengenbach.de
Der Bahnhof Gengenbach liegt an der Schwarzwaldbahn und der Ortenau S-Bahn
Parkplatz in der Friedrichstraße 27, 77723 Gengenbach
Beim Naturfreundehaus auf der Kornebene lohnt sich ein Rundgang auf dem nach dem Orkan Lothar angelegten Arboretum mit zahlreichen Infotafeln auf dem Lehrpfad.
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